hi!
Ich bin elena
Mein weg zu mir
Meine GEschichte
Als ich mich von meinem ursprünglichen Traum, Mode-Designerin zu werden, verabschiedet habe, habe ich mich für den pragmatischen Weg entschieden: Eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskauffrau in einem Golfclub. Diese Station hat mir schon im Alter von 20 Jahren verdeutlicht, dass es die intelligenteste Art eines Unternehmens ist, Kompetenzen von Mitarbeiter:innen frei zu legen und zu nutzen.
Die Erfahrungen aus meiner Ausbildung brachte mich zu der Erkenntnis, dass ich einen Beruf ausüben möchte, mit dem ich beeinflussen kann, dass Mitarbeiter:innen wirklich als "human resource" in einem Unternehmen angesehen werden und dass das Potenzial, welches in jedem Menschen steckt, herausgekitzelt und genutzt werden kann.
Also studierte ich in Köln erfolgreich Medien- und Wirtschaftspsychologie.
Über ein Pflichtpraktikum entdeckte ich einen elementaren Baustein meiner Persönlichkeit. Die Arbeitsbedingungen vor Ort können gut und gerne als "toxisch" für meine Persönlichkeit beschrieben werden.
Es ging mir täglich psychisch und sodann physisch schlechter, eine medizinische Erklärung gab es dafür zunächst nicht. Ich erzählte einer Kollegin von meinen Beschwerden und die Frage, die sie mir stellte, war für mich bahnbrechend: "Kann es sein, dass du hochsensibel bist?". Als ich mich mit dem Thema Hochsensibilität auseinandersetzte, wurde mir rückblickend einiges klar.
Ich konnte mich selbst wieder besser verstehen und gehe bis heute offen mit diesem Persönlichkeitsmerkmal und den damit zusammenhängenden Bedürfnissen um, um Transparenz über die Diversität von Menschen zu schaffen und anderen eventuell ein ähnliches "Aha-Erlebnis" zu verschaffen. In diesem Zusammenhang setzte ich mich das erste Mal mit der zentralen Frage auseinander: Was brauche ich, um gut arbeiten zu können?
Meine ersten Anstellung als Agile Coach und Scrum Master lehrte mich in drei Jahren enorm viel. Ich erkannte, dass die Art, wie ich arbeite, am ehesten mit der "agilen" Arbeitsweise übereinstimmte. Leitsätze wie "Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge" prägen bis heute meine Arbeitsweise auf allen Ebenen.
Menschenzentriertes Arbeiten ist meiner Auffassung nach das Leitbild, das Unternehmen in der dynamischen Welt verfolgen sollten. Da dies mein erster Job in diesen Rollen war, hatte ich selbst noch keine eigene Definition von meiner Job Rolle, sondern habe als Lernende die Rollenerwartungen und Haltungen von anderen übernommen. Ich musste diesen Erwartungen und dieser Definition der Rolle gerecht werden, um in diesem vorhandenen System gesehen zu werden und um weiterzukommen.
Ich spürte schon in dem ersten halben Jahr, dass ich mich nicht mehr richtig mit mir verbunden fühlte. Ich spielte diese Rolle und musste dann erfahren, wie es sich auf die psychische und physische Gesundheit auswirkt, wenn das eigenes Ich im Job mehr auf die Außenwelt ausgerichtet ist als auf die eigene, ganzheitliche Persönlichkeit mit ihren Bedürfnissen und Werten. Kurzum: Ich landete in einem fetten mentalen Tief. Ich hatte physische Schmerzen und Erkrankungserscheinungen, deren Ursprung - wie sich nach vielen Untersuchungen herausstellte – in der psychischen Belastung lag. Ich kündigte und am ersten Tag, an dem ich dort nicht mehr angestellt war, war ich physisch nahezu symptomfrei. Diese Erfahrung hat mich umgehauen und fragte mich: Wenn ich also nicht nur meine berufliche Persönlichkeit kenne, sondern diese auch im Job zum Ausdruck bringe, also im Job authentisch bin, fördert es dann also meine mentale und physische Gesundheit?
Ich habe einige Zeit gebraucht, um wieder zu mir zu finden. Ich war aber überzeugt davon, dass mich diese Erfahrung, durch das Spielen einer Rolle im Job krank zu werden, nachhaltig prägen wird. Mir wurde klar, dass ich mein Job-Ich selbst definieren und mich im nächsten Job genau danach ausrichten muss, um beruflich mein höchstes Potenzial entfalten zu können.
2021 startete ich dann in den Rollen Scrum Master und Agile Coach in einem Konzern und baute in 3 Jahren ein Team auf, das sich selbst als Enabler verstand, die Mitarbeiter:innen im Unternehmen dabei zu unterstützen, besser (miteinander) arbeiten zu können. Ich fand heraus, dass meine Theorie, dass man seine eigene berufliche Persönlichkeit & Rollendefinition im Unternehmen finden muss, nicht nur für die eigene Potenzialentfaltung essenziell ist, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen positiv beeinflusst und auch ein Gamechanger für das Unternehmen an sich ist.
Dies setzte ich nicht nur in vielen crossfunktionalen Teams um, sondern coachte sowohl Mitarbeiter:innen als auch Führungskräfte darin, ihre berufliche Einzigartigkeit und ihr Potenzial zu entdecken und bedürfnis- und stärkenorientiert ihren Job so zu craften, dass sie in ihrer derzeitigen Position ihr höchstes Potenzial entfalten und beruflich zufriedener sein konnten. Um so viele Mitarbeiter:innen wie möglich zu erreichen, baute ich das erfolgreiche monatliche, interne
Training "Job Crafting - dein Weg, um beruflich dein höchstes Potenzial zu entfalten" auf.
Mittlerweile habe ich auch deutschlandweit das erste Programm zu beruflichen Persönlichkeitsfindung & Potenzialentfaltung für Azubis & Duale Student:innen geschrieben: "Job Crafting für Azubis & Studis".
Zusätzlich zu meiner Position als IT Strategy Managerin bringe ich meine Kompetenzen in die Vortrags- und Trainingsreihe "Psychologische Sicherheit - Methoden für ein Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen willkommen und sicher fühlen, sie selbst zu sein und ihr höchstes Potenzial entfalten zu können", ein. Für diese Reihe biete ich menschenzentrierte Methoden und Tools als Templates für das Unternehmen, Führungskräfte, Teams und jede(n) Mitarbeiter:in an.
